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Wissenswertes
Sexuell übertragbare Krankheiten (STD) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maik Aussieker   
Donnerstag, den 11. März 2010 um 13:07 Uhr
Sexuell übertragbare Krankheiten

sind Bestandteil der Gesellschaft, um die wir unsere Prävention aufbauen und durchführen am Beispiel der HIV-Infektion: Die Krankheit AIDS kann durch das HIVirus ausgelöst werden, der übertragen wird bei

· jeder Art des Geschlechtsverkehrs (Hetero-, Homo-, oder Bisexuell)

· Kontakt mit infiziertem Blut

· intravenösen Drogengebrauch mit gemeinsamer Benutzung des Spritzbestecks

· schwangeren, infizierten Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen

Nicht übertragen wird der HI-Virus durch

· Körperkontakte: Küssen, Umarmen, usw.

· gemeinsames Zusammenleben und Arbeiten

· Besuche von Dusche, Schwimmbad, Sauna, usw.

· Sport · benutzen von Toilette, Geschirr, usw.

· durch Haustiere und Insekten oder ähnliches

· Spenden von Blut
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. März 2010 um 15:02 Uhr
 
HIV und AIDS PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maik Aussieker   
Mittwoch, den 03. März 2010 um 13:14 Uhr

HIV und AIDS


Vorweg eine wichtige Information: Eine HIV-Infektion und auch AIDS sind nicht heilbar.

AIDS steht für die englische Bezeichnung

Acquired Immune Deficiency Syndrome

Auf deutsch "Erworbener Immundefekt".
Bei einem Immundefekt ist die Abwehrfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheitserregern vermindert. AIDS macht also wehrlos gegen viele Krankheitserreger, die für einen gesunden Menschen keine Probleme darstellen.
Durch den Defekt der körpereigenen Abwehr ausgelösten Krankheiten können zum Tode führen.

Ursache für Aids ist die Ansteckung mit HIV

Human Immunodeficiency Virus

Auf deutsch: menschliches Immundefekt-Erreger. Menschlich = keine Ansteckung durch Tiere

1983/84 wurde HIV-1 entdeckt, wenig später HIV-2. Beide Virustypen und ihre Untergruppen (Subtypen) weisen spezielle Merkmale auf und kommen je nach Kontinent unterschiedlich häufig vor. Für alle gelten aber die gleichen Schutzmöglichkeiten.

HIV ist ein Virus. Hauptsächlich befällt es die T4 - Helferzellen. Diese koordinieren den größten Teil unserer Körperabwehr. Dort vermehrt es sich und setzt so die Immunabwehr außer Gefecht. Anders als die meisten anderen Krankheitserreger kann unser Immunsystem HIV nicht aus dem Körper entfernen. Da das Virus die T4 - Helferzellen zerstört erhält unser Immunsystem keinen Befehl zur Abwehr von Krankheiten. Krankheitserreger können sich ungehindert verbreiten und so den Körper zerstören.

Eine HIV-Infektion ist noch nicht heilbar, aber dank medizinischer Therapien bestehen gute Chancen, dass sich eine Immunschwäche um viele Jahre hinauszögern lässt.
Zumindest in den reichen Ländern der Welt hat der medizinische Fortschritt bei Menschen mit HIV zu einer deutlich höheren Lebenserwartung und Lebensqualität geführt.

Aids ist aber nach wie vor eine lebensbedrohliche Krankheit, die immer wieder auch für unbegründete Ängste, für Diskriminierung und Ausgrenzung steht.

Was passiert nach der Infektion mit HIV?
Die Wissenschaft teilt die HIV-Infektion in verschiedene Stadien ein. Jede Infektion verläuft aber unterschiedlich und unterliegt zugleich starken Schwankungen. Deshalb gibt es keine starre Abfolge.

Die meisten Menschen mit HIV merken über viele Jahre hinweg gar nichts. Die Infektion wirkt sich in dieser Zeit kaum spürbar aus. Außerdem kann man niemandem die Infektion ansehen.
Trotzdem kann ein infizierter Mensch sofort andere Menschen anstecken. Auch wenn das Virus aufgrund einer Behandlung mit Medikamenten nicht nachweisbar sein sollte.

Im Verlauf mehrerer Jahre wird das Immunsystem schließlich so geschwächt und die HIV Infektion führt zur Erkrankung AIDS. Mit Aids wird das Stadium bezeichnet, bei dem das Immunsystem stark zerstört ist.
Meistens sind es Ansteckungen mit Erregern die für Gesunde harmloser sind die letztlich zum Tod führen. Teilweise kann HIV auch Gehirnzellen befallen.

Wie erkennt man eine Infektion mit HIV?
Eine Ansteckung mit HIV kan nur durch eine Laboruntersuchung des Blutes nachgewiesen werden. Über diese Untersuchung (viele nennen sie fälschlicherweise AIDS-Test) findest du hier weitere Infos.

Welche Fortschritte gibt es bei der Behandlung?
Die Entwicklung neuer Medikamente hat seit 1996 bedeutende Fortschritte bei der Behandlung von HIV und AIDS gebracht.

Die Lebenserwartung und Lebensqualität von Menschen mit HIV und AIDS wurden in den letzten Jahren erheblich verbessert:

Allerdings wird das Virus nicht selten gegen die Medikamente, die seine Verbreitung verhindern können, unempfindlich. Die Wirkung der Medikamente lässt nach.
Mit Kombinationen verschiedener neuere Medikamente können diese Unempfindlichkeiten (Resistenzen) und auch Nebenwirkungen gemindert werden.

Gute Nachrichten gibt es auch bei der Vorbeugung und Behandlungen einzelner AIDS-Folgeerkrankungen.

Mit modernen Medikamenten lässt sich auch die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von HIV von der Mutter auf ungeborene Kinder erheblich reduzieren. Die Übertragungsrate konnte auf unter 1% gesenkt werden.

Für Positive, die vor der Wahl stehen, sich für oder gegen eine Therapie zu entscheiden ist ein vertrauensvolles Gespräch mit ggf. mehr als einem Arzt oder mit den Beratern der AIDS-Hilfen hilfreich.